Bericht des Schulelternrates 2005/06 PDF Drucken

Bericht über die Arbeit des Schulelternrates am Bischöflichen Gymnasium Josephinum im Schuljahr 2005/06

Der Schulelternrat (SER) blickt auf ein arbeitsintensives Schuljahr zurück. Beinahe täglich waren Eltern in der Schule, um an Arbeitskreisen, Gesprächen oder Veranstaltungen der Schule teilzunehmen. Durch diesen großen Einsatz, nicht nur von unserer Seite, konnte viel bewirkt und erreicht werden:

- die Elternsprechtage wurden elternfreundlicher organisiert. Sie finden Freitag/ Samstag statt und Eltern erhalten vorher Sprechtermine bei den Lehrern.

- bei Veranstaltungen wie Infoabend für die Grundschulen, Einschulung der neuen 5. Klassen, Tag der offenen Tür, Elternsprechtage, etc., waren wir vom Vorstand präsent und haben über unsere Arbeit berichtet.

- auf großen Wunsch der Eltern wurde etwas gegen die Häufung von Klassenarbeiten vor den Zeugnissen unternommen. Bis zu den Pfingstferien, bzw. bis zum 1. Advent müssen alle Arbeiten in den Kurzfächern geschrieben sein (Jg.5 bis 10).

- ebenfalls auf Elternanregung wurden zwei Eltern aus dem SER gewählt, die Einsicht in die Verwendung des Geldes im Lernmitteletat (Büchergeld) erhalten.

- unserem Bestreben nach mehr Informationen aus dem Schulleben für die Elternschaft ist unser Schulleiter mit einem quartalsmäßig erscheinenden Rund- brief gefolgt. Zudem ist die Homepage der Schule aktueller und informativer geworden.

- nach zwei Jahren war eine Überarbeitung des „Kompass – Wegweiser von Eltern für Eltern“ nötig. Eine Arbeitsgruppe hat sich damit beschäftigt, so dass zum nächsten Schuljahr eine aktualisierte Ausgabe vorliegt.

- Eltern waren bereit, die umfangreiche Schülerumfrage auszuwerten, um damit die Arbeit am Schulprogramms zu unterstützen.

Der Vorstand hatte auch Gelegenheit, auf verschieden Veranstaltungen „über den Tellerrand“ der Schule hinaus zu blicken:

- insgesamt zweimal haben wir uns mit den Elternvertretern der beiden anderen kirchlichen Gymnasien zu einem interessanten Gedankenaustausch getroffen.

- einmal im Schuljahr findet ein Treffen der Elternvertreter aller kirchlichen Schulen im Bistum auf Einladung von Herrn Dr. Wächter (Leiter der Abteilung Bildung im BGV) statt, das wir immer gerne nutzen, um unsere Angelegenheiten vorzubringen, die dort auch stets auf offene Ohren treffen.

- am „Studientag katholischer Schulen“ haben wir ebenfalls teilgenommen, um uns über die neuen Bildungsstandards und Curricula zu informieren.

- zudem besuchten wir die Veranstaltungen von Stadt- und Kreiselternrat.

Den größten Schwerpunkt unserer Arbeit haben wir jedoch in unserer Beteiligung an den vielen Arbeitsgruppen des Schulprogramms gesehen. Mehr als 20 Eltern aus dem SER engagieren sich hier. Für die Elternschaft war in diesem Schuljahr besonders die Arbeitsgruppe „Betreuungskonzept“ mit den Untergruppen „Mensa“, „Pädagogisches Konzept“, „Gesundheitskonzept“, und „Raumkonzept“ von Interesse. Allein hier beteiligten über 12 Eltern. Der Umbau des Remter zur Mensa, die Organisation des zukünftigen Mensabetriebs, die Mittelbeschaffung für den Umbau (hier besonders die Organisation des „Sponsorenessen“), die neue Zeitstruktur, die durch die Einführung einer Mittagspause nötig wurde, all dies wurde maßgeblich von Eltern mitentwickelt, -geplant und durchgeführt.

Dabei war die Zusammenarbeit mit dem Kollegium und der Schulleitung ausgezeichnet. Engagierte Eltern trafen auf nicht minder engagierte Lehrer, Schüler und Schulleitung.

Dieses Konzept der Schulprogrammentwicklung, an der alle Interessengruppen der Schule mitwirken können, ist nicht die Regel an Schulen. Für uns Eltern bedeutet das eine größt mögliche Beteiligung und Mitarbeit, die uns zeitlich sehr fordert, die uns aber auch die Möglichkeit gibt, auf die Gestaltung verschiedenster Bereiche von Schulleben Einfluss zu nehmen. Diese Chance wissen wir zu schätzen und nutzen sie gerne.

Im kommenden Schuljahr wird sich zeigen, ob die Planungen hinsichtlich des Mensabetriebs und der langen Schultage der Realität standhalten werden oder wo nachgebessert werden muss. Von Elternseite werden wir weiter den Blick auf dieses Thema haben.

Intensivieren wollen wir die Arbeit am „Religiösen Schulprofil“, die weitere Nutzung der ehemaligen Familienbildungsstätte wird uns interessieren, die Belange der Oberstufe und die Stärkung der Schülerratsarbeit wollen wir besonders in den Blick nehmen. Als Angebot an die Eltern könnten wir uns eine pädagogische Vortragsreihe vorstellen.

Der Schulelternratsvorstand allein könnte diese intensive Mitarbeit am Schulleben nicht bewältigen. Viele Eltern engagieren sich mit uns, stehen mit Rat und Tat zur Verfügung, damit Schule gelingt. Dank dieses guten Klimas in der Elternschaft und zwischen Eltern und Schule, stellen wir uns mit Zuversicht den Aufgaben, die im neuen Schuljahr auf uns zu kommen werden.

Petra Buchmüller-Rehlich (Schulelternratsvorsitzende)