| Bericht des Schulelternrates 2007/08 |
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Bericht des Schulelternrates "Eltern‑ und Schülerbeteiligung" am Josephinum: „Die Schule sorgt dafür, dass sich Schülerinnen und Schüler sowie Erziehungsberechtigte aktiv am Schulleben und der Schulentwicklung beteiligen: Bestnote 4! So beurteilten die Inspektoren der Niedersächsischen Schulinspektion in ihrem Inspektionsbericht unsere Mitarbeit am Josephinum. „Die Elternschaft bringt sich sehr stark sowohl finanziell als auch durch persönlichen Einsatz in das Schulleben ein." Ein großes Lob, das nicht minder positiv für unser Lehrerkollegium und die Schulleitung ausfiel und hierauf sind wir Eltern besonders stolz. Denn Hauptanliegen einer Schule ist und bleibt guter Unterricht für unsere Kinder und der wird unseren Lehrern und Lehrerinnen vielfach bescheinigt. Mit diesem ausgezeichneten Ergebnis können wir Eltern unsere Kinder am Josephinum gut aufgehoben wissen und gratulieren der Schule ganz herzlich. Es gab jedoch auch Bereiche, die weiter optimiert werden können ‑ von gut zu sehr gut. Dort haben sich inzwischen entsprechende Arbeitsgruppen gebildet, in denen auch wir Eltern wieder angemessen vertreten sind. Neue Gesichter aus der Elternschaft könnten unsere Mitarbeit dort noch verstärken. Pünktlich zur Schulinspektion war nach dreijähriger Arbeit auch unser Schulprogramm fertig. Viele Eltern haben in den dazugehörigen Arbeitskreisen und in der Steuergruppe ihre Vorstellungen von Schule mit einbringen können. Die Inspektoren lobten besonders das „christlich orientierte Leitbild" und den erarbeiteten „pädagogischen Grundkonsens". Zum Ende des Schuljahres liegt das Schulprogramm für die interessierte Öffentlichkeit nun auch in gedruckter Form vor (lesenswert!). Im weiteren Schuljahresverlauf haben wir uns auf unseren Schulelternratssitzungen im Wesentlichen mit folgenden Diskussionspunkten befasst: die Zeitstruktur, die Neuorganisation der Klassenelternratswahlen, die Reflexion der Elternsprechtage und die Initiierung neuer Elterninitiativen. Nach wie vor hat sich bei den Busfahrzeiten für Landkreiskinder leider nichts geändert, was einen Unterrichtsschluss von 15.25 Uhr oder 15.30 Uhr zulassen würde. Daher haben wir im Schulelternrat (SER) und in der Gesamtkonferenz von dem Wunsch, wieder Fünf‑Minuten‑Pausen nach der 6. Stunde einzuführen, Abstand nehmen müssen. Der Unterricht findet also auch im kommenden Schuljahr nach dem jetzigen Stundenplan statt, um unseren Landkreiskindern nicht noch längere Schulnachmittage zumuten zu müssen. Die Verkürzung der Schulzeit am Gymnasium auf 8 Jahre erforderte auch eine kleine Änderung beim Rhythmus der Klassenelternratswahlen. Künftig wird regelmäßig alle zwei Jahre neu gewählt: 5/6 - 7/8 ‑ 9/10 ‑11/12. In Jahrgang 11 geschieht das dann nicht mehr klassenweise, die Elternvertreter werden vielmehr in der ersten Jahrgangsversammlung neu gewählt. Die Organisation der letzten Elternsprechtage im Februar ist in der Elternschaft auf großes Wohlwollen gestoßen. Die Terminvergabe erfolgte weitgehend unproblematisch und besondere Anerkennung findet nach wie vor das Angebot, auch an einem Samstag Sprechzeiten anzubieten. Wir danken der Schulleitung und dem Kollegium für diesen nicht selbstverständlichen Service. Dass das Interesse an diesen Sprechtagen in der Elternschaft sehr groß ist, zeigten auch erstmalig erhobene Zahlen: es kam an beiden Tagen zu rund 1.200 Gesprächen, viele Gespräche wurden zudem auf andere Termine (meist in die Sprechstunden der Lehrer) gelegt. Kommunikationsbereitschaft zwischen Elternhaus und Schule ist unabdingbare Voraussetzung für den Erfolg unserer Kinder am Josephinum und wird beiderseits, nicht nur an den Sprechtagen, intensiv gepflegt. Im Sinne dieses gemeinsamen Miteinanders fanden auch zwischen SER‑Vorstand und Schulleitung wieder regelmäßig Gespräche statt. Erstmalig trafen wir uns mit der Mitarbeitervertretung zum Gedankenaustausch. Schulextern kam es turnusmäßig zum Treffen der Elternvertreter an katholischen Schulen mit den Herren Wächter und Köhler von der Abteilung Bildung im Bischöflichen Generalvikariat und zu zwei Treffen der Schulelternräte konfessioneller Gymnasien in Hildesheim. Interessiert und engagiert waren wir bei den Sitzungen von Stadt‑ und Kreiselternrat vertreten. Der Kreiselternrat schien uns das geeignete Gremium, die erwähnte Problematik der Schülerbeförderung im Landkreis anzugehen. Durch diesen regen Informationsaustausch zwischen uns Eltern und anderen Beteiligten an Schule erhalten wir viele Anregungen, die auch immer wieder in neue Initiativen münden. So haben wir für das nächste Schuljahr zusammen mit der Schulleitung über den Aufbau einer „Eltern‑Ressourcen‑Datenbank" nachgedacht. Eltern haben reichlich Expertenwissen, das sie auf verschiedenste Weise in Schule und Unterricht einbringen könnten (und auch schon tun). Sie bewegen sich oft beruflich oder gesellschaftlich in interessanten Kreisen, wodurch ganz neue Vernetzungen mit Schule entstehen können. Diese „Schätze" systematisch Lehrern und Schülern zur Verfügung zu stellen, wäre der Sinn dieser Datenbank. Nachdem unser neues Bücherhaus nun richtig fertig ist, haben sich Eltern mit „Bücherei-Erfahrung" gefunden, die sich vorstellen können, noch zusätzlich Leben in diesen Bereich zu bringen. Wir dürfen gespannt sein, mit welchen Ideen diese Initiative aufwarten wird und freuen uns über jede weitere Unterstützung, besonders von Elternseite. Auf großes Interesse stieß in der Elternschaft auch wieder eine Veranstaltung der Katholischen Erwachsenenbildung mit dem Josephinum zum Thema: Gefahren im Internet ‑ Chatrooms und SchülerVZ". Wir schätzen dieses regelmäßige Angebot der Schule zu elternrelevanten Themen sehr. Wie hieß es noch im Inspektionsbericht? „Die Elternschaft bringt sich sehr stark sowohl finanziell als auch durch persönlichen Einsatz in das Schulleben ein." Neben dem großen persönlichen Einsatz vieler Eltern, ob im SER, in den einzelnen Klassen, in den vielen Arbeitskreisen, im Bistro, in der Mensa, bei Musical‑ und Theateraufführungen usw., unterstützten Eltern auch finanziell die Schule immer großzügig. Unser Freundeskreis kann sich regelmäßig über neue Mitglieder aus den neuen 5. Klassen freuen und so jährlich eine Finanzspritze von rund 10.000 € an die Schule gewährleisten (siehe Bericht). Die Elternspende letzten November hat fast 6.000 € erbracht. Davon konnte eine große Musikanlage gekauft werden, die sich nicht nur die Sportler gewünscht hatten. Da die Anlage mobil ist, wird sie sicher an vielen Stellen im Schulalltag zum Einsatz kommen. Zum Schluss nochmals ein Zitat aus dem Inspektionsbericht, das den zufriedenen Grundtenor dieses Berichtes aus der Elternschaft auch von außen bestätigt: „Die Schulgemeinschaft identifiziert sich in hohem Male mit ihrer Schule. Schüler, Lehrkräfte (ich darf ergänzen: "Eltern") und Mitarbeiter fühlen sich am Josephinum wohl." Der Dank der Elternschaft geht an dieser Stelle an alle, die am Josephinum „Schule machen". Petra Buchmüller‑Rehlich (Schulelternratsvorsitzende) |

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