| Europa zu Gast am Josephinum |
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Vom 05.10. bis 08.10.2010 fand ein großes Projekttreffen am Josephinum im Rahmen des von der Europäischen Gemeinschaft geförderten Schulprojekts "Unity in Diversity" statt.
25 Josephiner–Familien hatten sich bereit erklärt, einen der ausländischen Besucher für drei Tage als Gast aufzunehmen. Diese Bereitschaft ist schlichtweg als großartig zu bezeichnen, die Gäste waren alle begeistert und sehr dankbar für die uneingeschränkte Offenheit und Warmherzigkeit, die ihnen entgegengebracht wurde. 35 Schülerinnen und Schüler des Josephinums konnten unsere Schule bei diesem Treffen vertreten. Sie haben dieses sprachlich, fachlich und menschlich sehr gut bewältigt und konnten als Botschafter überzeugen. Was wurde gemacht? Seit Beginn des Schuljahres hatten die 10. Klassen im Rahmen des Politikunterrichts das Thema „Familien/Familienpolitik in Deutschland“ bearbeitet. Die Ergebnisse, u.a. zur Förderung der Berufstätigkeit von Müttern, wurden auf großen Plakaten dargestellt.
Im Englischunterricht hatten die 10. Klassen den Film „Billy Elliot – I will dance“ angeschaut und im Sinne des erweiterten Textbegriffs mit den Betrachtungsschwerpunkten Familie, Beziehungen in Familien, Entwicklungsmöglichkeiten in Familien, bearbeitet. Die Ergebnisse wurden in kreativen Schreibaufgaben (z.B.Tagebucheinträge, Briefe, innere Monologe) umgesetzt und veröffentlicht. Alle beteiligten Schulen haben mit ihren am Projekt beteiligten Klassen in gleicher oder ähnlicher Weise gearbeitet. Zum Projekttreffen in Hildesheim kamen alle Schüler mit dem gleichen Kenntnis- und Lernstand zusammen. Der erste Schritt während des Treffens lag folglich darin, sich über die erarbeiteten Ergebnisse auszutauschen und einander von den nationalen Eigenheiten z.B. bei der Familienpolitik zu berichten. Genau das passierte am ersten Projekttag. Am zweiten Projekttag galt es dann mit diesen neu gewonnen Erkenntnissen weiter zu arbeiten, sie kreativ umzusetzen. Dieses konnten die Teilnehmer in vier Projektgruppen tun. Da gab es eine Gruppe, die Giacometti-Figuren baute Alle Teilnehmer hatten die Gelegenheit, die Arbeitsergebnisse des zweiten Projekttages zu würdigen und alle waren begeistert. Begeistert von der Kreativität der Jugendlichen, beeindruckt von der Intensität und Ernsthaftigkeit, mit der gearbeitet wurde, bewegt von der Emotionalität, die jeder in seinen ganz persönlichen Beitrag eingebracht hatte. Und so fiel der Abschied sehr schwer, das stand in allen Gesichtern – ohne Worte. Der Wunsch, sich einmal wiederzusehen, irgendwie weiterzumachen, wurde von allen geäußert. Warum das alles? In der HAZ, die über das Projekttreffen am Josephinum berichtete, stand zu lesen, dass ein wesentliches Motiv für die Zusammenarbeit im Rahmen eines Comenius-Schulprojekts darin bestünde, dass man viel voneinander lernen Nein, es geht dabei um Werte, um menschliche Parameter. Jugendliche aus fünf verschiedenen Ländern begegnen einander in einem intensiven Raum, sie müssen Kontakt aufnehmen, sich austauschen, etwas über sich selbst preisgeben, Inhalte aushandeln, etwas gemeinsam erstellen. Dabei lernen sie sich sehr schnell kennen. Das andere Land hat plötzlich ein Gesicht. Die Nähe, die entsteht, das Verstehen, das sich entwickelt, bringt damit auch ein kleines Stück Europa zusammen. Für den Einzelnen bedeutet dieses Erleben, dass sich auch das Selbstbild erweitern kann, nämlich über die nationale Grenze hinweg. Dieses erfordert auch Toleranz, das Ertragen und der Umgang mit dem Anderssein. Um nur einige, verkürzt dargestellt Beispiele dafür zu nennen, was man alles voneinander lernen kann. Und wie geht es weiter? Die Projektarbeit geht mit dem Themenbereich „Vielfalt in der Gesellschaft/ Migration“ im nächsten Jahr weiter. Das nächste Projekttreffen wird in Hobro/Dänemark im Mai 2011 stattfinden. |

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Vom 05.10. bis 08.10.2010 fand ein großes Projekttreffen am Josephinum im Rahmen des von der Europäischen Gemeinschaft geförderten Schulprojekts "Unity in Diversity" statt.

(siehe Foto), eine andere erstellte eine Collage, eine dritte drehte einen Film und die vierte Gruppe entwarf und spielte drei Szenen zum Thema Familie/ Leben in der Familie.
könne. Ja, das stimmt schon. Aber worauf kommt es dabei an? Doch sicher nicht darauf, dass 15-Jährige nun wissen, dass die Kinderbetreuung in Dänemark besser ist als in Deutschland.