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Jugend trainiert für OlympiaLandesentscheid Dezember 2009: Josephiner erkämpfen Rang 3
Die Jungenmannschaft des Josephinums erkämpfte sich beim Judo-Landesfinale von "Jugend trainiert für Olympia" einen hervorragenden 3. Platz. Für das Josephinum traten an (auf dem linken Bild von rechts nach links): David Dirks (Gewichtsklasse bis 46kg), Joel Karog (-50kg), Jan-Hendrik Köhler (-55kg), Niels Paul (-55kg), Johannes Wieser (-60kg) und Markus Busch (+66kg). Zum Team von Peter Sottmann gehörten auch Nick Kobert, Maximilian Pierzyna und Tobias Busch, die im Wettbewerb nicht zum Einsatz kamen, in Braunschweig aber Freundschaftskämpfe absolvierten. (Foto rechts: gesamte Mannschaft). Landesentscheid Judo im Dezember 2008 - 3. Platz für das Josephinum In Himmelsthür trafen sich die Judoka von zwölf niedersächsischen Schulen, um die beste Mannschaft, die Niedersachsen auf dem Bundesfinale vertreten wird, zu ermitteln. Wie schon die Jahre zuvor hatte auch das Josephinum wieder eine Jungenmannschaft aufgestellt:
Das Problem war offensichtlich: Die oberste Gewichtsklasse war unbesetzt. Um keinen Punkt kampflos abzugeben, wurde Markus dazu verdonnert, eine Gewichtsklasse höher zu kämpfen. Trotzdem waren alle (incl. Markus) hoch motiviert und bekamen vorm Start noch ein paar erläuternde Worte des Trainers Peter Sottmann zu hören und dann erfolgte auch schon der erste Aufruf der Mannschaft: die Jungs vom Gymnasium Bad Nenndorf waren die ersten Gegner. Als sichere Punktelieferanten waren Jan-Hendrik und Johannes, die beide dem Niedersachsenkader Judo angehören, verpflichtet, und sie kamen ihrer Verpflichtung nach. Den dritten für ein Weiterkommen erforderlichen Punkt holte Niels Paul, während sein Bruder Lukas und Markus Busch sich leider nicht durchsetzen konnten.
Die nächste Schule war eine Schule des Leistungssports, die KGS Hemmingen. Die Pflichtpunktlieferanten Johannes und Jan-Hendrik holten ihre Siege, aber dabei blieb es dann auch und damit rutschte die Mannschaft in die Trostrunde. Hier hieß die nächste Begegnung Realschule Uetze gegen das Josephinum und außer den beiden Kaderathleten konnte diesmal Lukas Paul punkten, sodass man wieder einen Schritt weiter war. Mit dem Gymnasium Lohne war die folgende Begegnung auszutragen, hier holte neben Jan-Hendrik und Johannes erneut Niels den notwendigen Punkt, so dass es wieder ein Stückchen weiter ging, denn im Modus des doppelten KO-Systems hätte eine zweite Niederlage das vorzeitige Ende des Turniers bedeutet. Jetzt kam es zu einem Kampf zweier Hildesheimer Schulen; die Michelsenschule war allerdings mit einer unbesetzten Gewichtsklasse angetreten, so dass der Josephiner-Mannschaft diesmal automatisch ein Punkt zufiel. Jan-Hendrik traf auf einen Kaderkollegen, der es ihm nicht leicht machte. Mit einer mittleren Wertung konnte Jan-Hendrik im Verlauf der Kampfzeit aber in Führung gehen und diese auch über die Zeit bringen. Auch Johannes traf auf einen erfahrenen Wettkämpfer, aber auch er brachte seinen Kampf gewohnt souverän nach Hause. Damit waren die Josephiner Sieger der Trostrunde und hatten sich die Chance auf die Finalteilnahme zurückerkämpft. Der Halbfinalgegner hieß Gymnasium Himmelsthür, die Mannschaft, die im Vorjahr den Landesentscheid gewonnen hatte und in der viele wettkampferprobte Judoka zu finden waren. Trotzdem brachten Jan-Hendrik und Johannes ihre Kämpfe durch, aber in den oberen Gewichtsklassen konnten die Vertreter des Josephinums nicht mithalten. Die Begegnung ging zwar mit 2:3 verloren - das Endergebnis kann sich aber durch die insgesamt vier gewonnenen Begegnungen mit einem dritten Platz (2007: 5. Platz, 2006: 7. Platz) sehen lassen. Entspannt konnte man aus dieser Position heraus auch das nervenaufreibende Finale zwischen dem Gymnasium Himmelsthür und der Neuen Oberschule Braunschweig beobachten. Die Braunschweiger hatten ihren unüberhörbaren Fan-Club mitgebracht, dagegen war der Heimvorteil der Himmelthürer zu vernachlässigen. Die Mannschaftsbegegnung endete punktgleich (auch in der Unterbewertung) und damit musste der einzige zuvor unentschiedene Kampf dieser Begegnung wiederholt werden. Dabei hatte der Himmelsthürer Kämpfer die Nase vorn, es reichte aber nicht, um eine Wertung zu erzielen und nach Ende der regulären Kampfzeit, kurz vor Ablauf der Verlängerung, geriet er in einen Haltegriff, aus dem er sich nicht mehr befreien konnte. Damit konnten die Himmelthürer ihren Erfolg vom Vorjahr nicht wiederholen und mussten sich mit dem in diesem Fall undankbaren zweiten Platz zufrieden geben. Im Rahmen von Freundschaftskämpfen der jüngeren und leichteren Teilnehmer kämpften auf dieser Veranstaltung auch Niklas Virks und Mathis Tafel, um erste Wettkampferfahrungen zu sammeln.
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