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Das Bischöfliche Gymnasium Josephinum

Domhof 7 - 31134 Hildesheim - Tel: 05121-1795-0 - Mail: buero@gymnasium-josephinum.de

1200 Jahre Schule am Dom

06. Februar 2020

HAZ vom 6.02.2020: Zurück zu den Wurzeln

Speer Begrung im Dom
Mini- Interview im Dom: Stadtdechant Wolfgang Voges spricht mit Stephan Speer. Foto: Chris Gossmann / HAZ

 

Vom Schüler zum Direktor: Stephan Speer ist neuer Schulleiter am Josephinum

Von Christian Harborth

Hildesheim. Stephan Speer ist neuer Schulleiter des Gymnasiums Josephinum. Hunderte Schüler, Lehrer und Weggefährten nahmen schon am Vormittag am Einführungsgottesdienst im Hildesheimer Dom teil. Viele von ihnen kamen anschließend mit ins Foyer der Schule, wo die Feierlichkeiten weitergingen.

Hier folgten jede Menge warme Worte zur Begrüßung, Vertreter der Klassenstufen überreichten zudem kleine Geschenke, die Oberstufenschüler etwa einen riesigen Schlüssel. „Als Symbol für die Verantwortung, die Sie ab heute für uns übernehmen werden“, sagte einer der Schüler.

Zu dieser Zeit hatten die Feiernden schon mehr als zwei Stunden Einführungszeremonie hinter sich. Die hatte am Morgen mit einem Gottesdienst im rappelvoll besetzten Dom begonnen. „Wir freuen uns auf Herrn Speer“, sagte Stadtdechant Wolfgang Voges gleich zu Beginn. Er holte den neuen Schulleiter auch zeitweise nach vorn, um mit ihm über den Glauben zu sprechen. Speer nutzte dies, um ein religiöses Gleichnis rund um Schafe und ihren Schäfer für jedermann verständlich zu übersetzen.

„Der Kern ist, dass man sich vertraut, dass man durch offene Türen tritt und sich nicht hinten rein schleicht, dass man direkte Wege zueinander sucht und auch findet“, sagte Speer. Doch in dem Gespräch ging es nicht ausschließlich um Theologisches. „Wie ist Ihnen jetzt zumute?“, fragte Voges. „Ich habe weiche Knie, schon den ganzen Tag“, antwortete Speer.

„Wir freuen uns, dass Sie sich entschieden haben, die Leitung zu übernehmen“, sagte Jürgen Pingsmann, der die Schule nach dem Ruhestand von Benno Haunhorst rund ein halbes Jahr kommissarisch geführt hatte. Speer ist seit elf Jahren Schulleiter. Er übernahm im Jahr 2009 das Gymnasium Salzgitter Bad, wechselte 2016 zum Gymnasium Himmelsthür und bewarb sich schließlich um Haunhorsts Nachfolge am Josephinum. Hier hat Speer vor Jahrzehnten selbst das Abitur abgelegt. „Wir sind gespannt, welche Ideen Sie mitbringen“, sagte Mitarbeitervertreter Sebastian Renzewitz. Er machte auch deutlich, dass sich das Josephinum in einem ausgezeichneten Zustand befindet. „Sie bekommen eine Schule, die gut aufgestellt ist.“

Jörg-Dieter Wächter, Leiter der Hauptabteilung Bildung des Bistums Hildesheim, ließ durchblicken, dass er Speer schon seit vielen Jahren kennt. „Es ist das erste Mal, dass ich einen guten Freund in so ein Amt hebe.“ Die beiden kennen sich aus der St. Mauritius-Gemeinde Moritzberg. Speer arbeitet hier auch ehrenamtlich im Pfarrgemeinderat. Für seine Aufgabe am Josephinum lud Wächter ihn nun zu „Neubeginn und Neuakzentuierung“ ein.

Er und auch Christian Stock von der Landesschulbehörde sparten nicht mit Vorschusslorbeeren für den neuen Mann. Speer sei in Hildesheim „super gut vernetzt“, wenn man ihn sehe, befinde er sich meistens im Gespräch mit „irgendwelchen Menschen“, berichtete Wächter. Stock legte sogar noch einen drauf: „Das Land Niedersachsen schickt Ihnen seinen besten Schulleiter“, sagte er. Als Ortsbürgermeister von Himmelsthür bedauere er den Weggang Speers vom dortigen Gymnasium aber auch. Das Gymnasium Himmelsthür ist noch auf der Suche nach einem Nachfolger. Speer bemühte sich am Ende der Zeremonie darum, den Druck von allen Seiten zu nehmen. Auch mit einem Versprechen für die Zukunft: „Meine Tür wird immer offen stehen.“

28. Dezember 2019

HAZ vom 28.12.2019: „Mir fehlen die Schüler“

Haunhorst Dombibliothek  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Benno Haunhorst im Lesesaal der
Dombibliothek. Hier recherchiert er seit Monaten für einen Aufsatz über
Alfred Delp.

Foto: Christian Harborth

VON CHRISTIAN HARBORTH

Vor ein paar Tagen wachte Benno Haunhorst morgens auf und fragte sich, ob er an diesem Tag die Gesamtkonferenz des Josephinums zu leiten habe. Das war natürlich Unsinn. Der 66-Jährige ist vor einem halben Jahr in den Ruhestand verabschiedet worden. Die Schule läuft seit diesem Tag ohne ihn. Aber wer Jahrzehnte unterrichtet hat und 14 Jahre an der Spitze des Bischöflichen Gymnasiums stand, der kann von manchen Gewohnheiten nur schwerlich lassen. „In manchen Dingen bin ich halt immer noch im Rhythmus der Schule“, sagt Haunhorst.
Der ehemalige Schulleiter sitzt im Lesesaal der Dombibliothek und unterbricht seine Arbeit für einige Minuten. Haunhorst schreibt an einem Aufsatz über den Jesuitenpater Alfred Delp. Dieser hatte im Kreisauer Kreis gegen die Nazis gearbeitet. Die rächten sich, indem sie den Widerstandskämpfer 1945 in Plötzensee hinrichteten. Haunhorst recherchiert, was bis dahin geschah. Immer dienstags und mittwochs trägt er die Informationen in der Bibliothek zusammen. An den anderen Tagen arbeitet er zuhause in seinem Arbeitszimmer.
Wenn man ihn so im Lesesaal sitzen sieht, könnte man meinen, er sei nur kurz aus seinem damaligen Büro im Josephinum herübergekommen. Sogar für die Recherche trägt er ein Sakko und die Krawatte zum Hemd akkurat gebunden. Wie damals. Jene Krawatte, die er früher nur als Zeichen lockerte, dass es am Josephinum hitzefrei gibt. Ach ja, das Josephinum! Neulich traf er eine junge Schülerin an der Kasse eines Supermarkts. „Es ist schon komisch, wenn man nach 60 Jahren nicht mehr an einer Schule ist“, sagte er zu dem Mädchen. Ob sie die Tiefe dieser Aussage verstand? Das weiß Haunhorst auch nicht. „Aber mir fehlen die Schüler“, sagt er. Der Wissensdurst, die Tatkraft, die Jugend, die sich ihre eigenen Wege bahne.
Dabei ist der 66-Jährige zufrieden mit dem, was nach seiner Verabschiedung kam. Die Arbeit an wissenschaftlichen Themen wie im Fall des Delp-Aufsatzes befriedigt den Hunger nach intellektuellen Themen. Aber da ist jetzt noch viel mehr. „Ich bin letztens zum ersten Mal mit meiner Frau auf den Brocken gestiegen“, erzählt er. Sie waren auch in Südtirol unterwegs. Und dann ist da noch die Arbeit im Garten, in die er sich regelmäßig stürze. „Neulich habe ich mir die Frage gestellt, ob wir uns nicht zwei Enten zulegen sollten“, sagt er. Aus ästhetischen Gründen, nicht um die Tiere zu essen. „Aber ich habe mich dagegen entschieden.“
Die Alfred-Delp-Gesellschaft hat Haunhorst darum gebeten, 25 Seiten zu ihrem Namensgeber zu schreiben. 100 hat er jetzt zusammen. „Am Ende werde ich es komprimieren“, sagt der 66-Jährige. Und danach? Will sich Haunhorst mit Moritz Güdemann, einem in Hildesheim geborenen Vordenker der Juden Europas beschäftigen. Einen groben „Fahrplan“ hat Haunhorst schon im Kopf. Aber leider noch keine Zeit.

23. Dezember 2019

KEHRWIEDER vom 21.12.2019: Josephiner spenden für Vinzenzpforte

Vinzenzpforte 2019 Hildesheim. Um bedürftigen Menschen zu Weihnachten eine Freude zu machen, haben Schülerinnen und Schüler des Josephinums 80 Geschenke für Besucher der Hildesheimer Vinzenzpforte gepackt und geschnürt.

Neben Kaffee, Schokolade, Bonbons, Duschgel oder Nougatcreme legten die Schüler auch eine persönliche Weihnachtskarte bei.

Am Donnerstag überreichten Vertreter der Klassen und Kurse sowie Schulleiter Jürgen Pingsmann und Schwester Raphaela Gentemann die Päckchen an Jeanne Golla und Antonia Deters von der Vinzenzpforte. Am Heiligabend werden die Geschenke überreicht.

kik/Foto: Peisker

22. November 2019

HAZ vom 21.11.2019: Kochshow: Maike Eggers ist raus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Finale der „Küchenschlacht“: Maike Eggers (rechts) und Michelle Ghofranimit
bangen darum, in der Kochshow weiterzukommen.
Foto: Norman Kalle/ZDF

          Maike kocht 3


Hildesheim. Zwei Tage hat sich Maike Eggers, Lehrerin am Josephinum, in der Finalrunde der ZDF-„Küchenschlacht“ behaupten können. Am Mittwoch ist sie schließlich ausgeschieden. „Das Soufflé ist nicht perfekt“, befand Jurorin Meta Hiltebrand nach etwa 45 Minuten und beendete damit Eggers’ Hoffnung auf 25.000 Euro Preisgeld und den Titel „Hobbyköchin des Jahres“.

Der26-Jährigen war schon vorher die große Anspannung im Gesicht abzulesen. „Ich hatte einen großen Fehler gemacht: das ganze Ei für das Soufflé vergessen“, ärgerte sie sich nach dem Ausscheiden. Die Entscheidung von Meta Hiltebrand, Schweizer Fernsehköchin und Kochbuchautorin, sei aber richtig gewesen. „Es war klar, dass ich rausfliege, wenn kein anderer ebenfalls einen großen Fehler macht“, sagt die 26-Jährige. Grobe Schnitzer leistete sich aber keine der anderen drei Finalistinnen. Die Tagesaufgabe für die vier Frauen hatte es in sich: Sie mussten Gerichte einfärben. Maike Eggers hatte als Einzige eine Süßspeise gewählt. Sie bereitete ein buntes Dessert zu: Vanille Soufflé mit Kokos-Eis, Apfelcarpaccio und Piña Colada. Als Färbemittel dienten ihr Aktiv-Kohle, Rotwein, Curacao und Spinat. Vor allem der Spinat als grüne Farbe für das Soufflé kam bei Jurorin Hiltebrand gut an – ehe die Konsistenz der Speise Eggers’ Traum vom Finalsieg zerplatzen ließ.

Die Lehrerin ist trotzdem zufrieden. „Es hat viel Spaß gemacht und ich habe tolle Leute kennengelernt“, sagt sie. Zusammen mit Kollegen vom Josephinum werde sie sich jetzt das Staffelfinale ansehen. „Dann ist das Thema erst einmal vorbei.“  cha

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