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Das Bischöfliche Gymnasium Josephinum

Domhof 7 - 31134 Hildesheim - Tel: 05121-1795-0 - Mail: buero@gymnasium-josephinum.de

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19. April 2017

Kirchenzeitung vom 16.04.2017: Das Licht besiegt die Dunkelheit

"Verwandlung" - ein Osterbild von Kunstlehrerin Alke Lübs (Josephinum)

VON EDMUND DEPPE

„Eigentlich sollte es gar kein Osterbild werden“, sagt Alke Lübs. „Das Bild trägt den Titel ,Verwandlung‘ und gehört zu einem gleichnamigen Themenzyklus. Anfänglich hat die geballte Ladung Farbe eine Landschaft abgebildet. Wie so ein künstlerischer Prozess sich weiter entwickelt, lässt sich schwer beschreiben. Es ist wie ein Abtauchen in eine andere Welt, ein Mysterium.“

Osterbild Alke
„Verwandlung“ ist der Titel des Osterbildes der Hildesheimer Künstlerin Alke Lübs. Im Zentrum des Bildes ist eine skizzenhaft gezeichnete Frau zu erkennen. Der Engel am Grab? Oder der Auferstandene selbst? Die Betrachter sind eingeladen, ihr eigenes Osterbild zu entdecken. | Foto: Edmund Deppe


In diesem Bild spiegelt sich die biblische Ostergeschichte wider, fand ein katholischer Geistlicher während eines Ausstellungsrundgangs, und vermutlich ist das kein Zufall: Die Künstlerin Alke Lübs, die am Bischöflichen Gymnasium Josephinum in Hildesheim auch Kunst unterrichtet, beschreibt, dass sie für die Arbeit in ihrem Atelier besonders gern die Ferien nutzt. „Dieses Bild ist in den Osterferien entstanden. Wahrscheinlich habe ich mich unbewusst vom Osterereignis, von der österlichen Stimmung inspirieren lassen“, vermutet sie und erklärt, dass sie sich beim Malen von einem inneren Impuls leiten lässt, improvisiert. „Während ein Bild entsteht, ist alles möglich. Ich habe eine Idee, einen Anlass – das Ergebnis findet sich.“

Hat die Künstlerin in den Kartagen noch in dunklerer kräftiger Farbigkeit gearbeitet, ist das Osterbild wie ein Aufatmen. Nach dem tristen dunklen Karfreitag bricht Ostern, das Helle, die Fröhlichkeit durch. „Vertreibt die Finsternis!“ Ostern ist für Alke Lübs mit lichten Farben besetzt. Gelb, obwohl sonst nicht so ihre Farbe, ist dominant im Bild vertreten, in vielen Nuancen, in unterschiedlicher Intensität. Das Licht vertreibt die Dunkelheit des Todes. Ausgedrückt durch dieses leuchtende Gelb, das sich dynamisch von der linken Bildseite ausbreitet und die Personen ergreifen will, die sich im noch dunklen rechten Teil befinden. Das Bild gibt viel Raum für eigene Interpretation. So kann man verschiedene, zeitlich versetzte Szenen für sich herausfiltern.
Ostern AlkeChristliche und mythologische Themen ziehen sich durch viele Bilder der 53-Jährigen Diplom-Designerin. Immer wieder greift sie auch auf biblische Motive zurück. Die drei dunklen Felsbrocken in der Mitte ihres Osterbildes erinnern an das Grab Jesu, die Personen rechts an die drei Frauen aus dem Markusevangelium – Maria aus Magdala, Maria, die Mutter des Jakobus, und Salome. Laut Bibel haben sie sich am Ostermorgen auf den Weg zum Grab Jesu gemacht, waren dabei noch in der Dunkelheit ihrer Trauer verhaftet.
Im Zentrum des Bildes steht eine Frau. „Eigentlich schwebt sie. Sie ist transparent, man kann den Felsen hinter ihr durchschimmern sehen, und sie ist von einem weißen Lichtschein umgeben. Es sieht so aus, als ob etwas Unsichtbares sichtbar wird: das Begreifen, dass hier am Ostermorgen etwas Unbegreifliches geschehen ist“, sagt Alke Lübs.
Die Frau auf dem Bild ist stilisiert, skizzenhaft gezeichnet, gesichtslos – und doch ausdrucksstark. Ist sie der Engel am Grab, der den Frauen die Botschaft der Auferstehung überbringt? Oder ist es der Auferstandene selbst? Alke Lübs lässt die Fragen offen. „Ein Bild geht über das Erklärbare hinaus. Ich wünsche mir, dass sich die Betrachter selbst auf visuelle Erlebnisreise begeben und dabei ihr eigenes Osterbild entdecken.“

24. März 2017

HAZ vom 24.03.2017: Jungforscher fahren zum Bundeswettbewerb

Als Sieger des Landeswettbewerbs sind zwei Schüler des Josephinums beim Bundeswettbewerb in Erlangen dabei

Andreas Schrter und PhilipHeld  

 

 

 

 

Andreas Schröter und Philip Held (rechts)
Foto: Heidrich (HAZ/Archiv)

Hildesheim/Clausthal-Zellerfeld. Zwei junge Forscher und viel Sternenstaub: Andreas Schröter und Philip Held vom Josephinum haben in ihrem Fachgebiet Geo- und Raumwissenschaften den Landeswettbewerb bei Jugend forscht gewonnen. „Das war schon cool, da zu stehen und zu hören, dass unser Projekt gewonnen hat“, sagt der 17-jährige Held über die Preisverleihung am Mittwoch.
Held und Schröter haben vom Garten aus Sternenhaufen beobachtet und fotografiert. Die Aufnahmen haben sie ausgewertet und so herausgefunden, dass das Licht der Sterne auf dem Weg zur Erde abgeschwächt wird. Dadurch konnten sie nachweisen, dass zwischen den Sternen und der Erde Staub und Gase durch das Weltall fliegen. Diese interstellare Materie kann man nicht sehen. Projektbetreuer und Lehrer Arndt Latußeck ist stolz auf seine Schüler. „Sie stehen im Garten und messen das Weltall mit ihren einfachen Mitteln.“
Große Forscher wissen von diesen interstellaren Partikeln bereits. Für den Nachweis waren allerdings wesentlich größere Mittel notwendig als ein Teleskop und eine Spiegelreflexkamera. „Die beiden haben die ganze Methode entsprechend reduziert.“ Die Schüler sollten eben auch nicht Dinge erfinden, die noch niemand gesehen hat, sondern Freude am Forschen entwickeln, so Latußeck. Bei Held und Schröter, die gerade mitten im Abitur-Stress stecken, hat das funktioniert. „Ich habe sehr viel Spaß an dem Wettbewerb gehabt. Das hat sich allemal gelohnt“, sagt Schröter.
Ganz nebenbei habe er auch viel über Spiegelreflexkameras gelernt. „Wir haben das mit Mathe aus der neunten, zehnten Klasse gemacht, da hatten wir schon mit wesentlich Komplizierterem zu tun. Dann zu sehen, dass es funktioniert, war das, was mir an dem Projekt so unfassbar viel Spaß gemacht hat“, sagt Held.
Insgesamt 57 Jungforscher waren beim Landeswettbewerb an der Technischen Universität Clausthal mit 35 Forschungsprojekten gegeneinander angetreten. Vier Teilnehmer kamen aus dem Hildesheimer Regionalwettbewerb, bei dem zum Beispiel auch Schüler aus Goslar mitmachen. Drei der Regionalwettbewerber fahren zum Bundesfinale.
Held und Schröter sind nicht die einzigen erfolgreichen Hildesheimer des Jungforscherwettbewerbs. Bereits am Wochenende hatte sich Philipp Löhr vom Goethegymnasium beim Landesentscheid von „Schüler experimentieren“ – nicht wie fälschlicherweise berichtet von „Jugend forscht“ – den Sieg im Fachgebiet Technik gesichert.
Das Bundesfinale gibt es nur für die älteren unter den Jungforschern. Held und Schröter gehen optimistisch, aber nicht siegessicher in die Schlussrunde im Mai. Neben dem Abi wollen sie nun noch weiter an dem Projekt arbeiten und alles rausholen. Aber, so Schröter, „auch wenn wir nur platziert werden, wäre das schon super toll.“ Sein Mitstreiter sagt: „Wenn man sich die Gewinner vom letzten Jahr anschaute, hätten wir da auf jeden Fall Chancen gehabt.“
Held will übrigens Physik studieren, Schröter Medizin. Und damit schlagen sie genau den Weg ein, den der Wettbewerb fördern soll, die Jugend für Technik und Forschung zu interessieren.
20. Februar 2017

Kehrwieder vom 19.02.2017: Die mehr wissen wollen: Forschernachwuchs auf der Suche

Mehr wissen wollen – das ist eine entscheidende Voraussetzung für „Jugend forscht“-Teilnehmer. Für einen ersten Preis reicht das allein aber nicht aus

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Keine leichte Kost, aber preiswürdig: Philip Held und Andreas Schröter vom Josephinum erklären der Jury ihren „Nachweis eines interstellaren Mediums“, sie landeten auf dem ersten Platz. Weitere erste Preise für Hildesheimer gab es für Jan-Filip Hübner und Marvin Voelker von der RBG sowie Philipp Löhr vom Goethegymnasium. Foto: Fuhrhop, Schwartz

(jan) Hildesheim. Mehr wissen wollen – dies ist die Voraussetzung für alle Mädchen und Jungen, die sich bei den Wettbewerben von „Jugend forscht“ und „Schüler experimentieren“ beteiligen. In der vergangenen Woche präsentierten die Teilnehmer des Regionalwettbewerbs ihre Arbeiten an zwei Tagen in der Halle 39, am Freitag folgte die feierliche Preisverleihung im Audimax der Universität.
Mit Enthusiasmus und Spaß an der Sache waren alle dabei, ob es nun um komplexe mathematische Probleme ging, pragmatische Ideen für den Haushalt oder Lösungsansätze technischer Herausforderungen.
Auch für die Organisatoren der Veranstaltung steht insgesamt die Freude der Mädchen und Jungen an ihren Projekten im Vordergrund. Dennoch: Für die Vergabe der Wettbewerbs-Preise zählt letztlich die Qualität der Arbeiten. Und dabei punkteten die Schulen aus der Region Hildesheim etwas weniger als in den vergangenen Jahren: Insgesamt vergaben die Juroren nur drei erste Preise an hiesige Schulen, jeweils einen ans Goethegymnasium, an die Robert-Bosch-Gesamtschule und ans Josephinum (siehe unten). Diese ersten Preise berechtigen zur Teilnahme am Landeswettbewerb.
Woran es liegt, dass die Zahl herausragender Forschungsarbeiten abgenommen hat, darauf hat der Leiter des hiesigen Regionalwettbewerbs, Daniel Kahle, keine endgültige Antwort parat, aber mögliche Erklärungen im Kopf: Zum einen seien die zeitlichen und inhaltlichen Belastungen für Schüler in den letzten Jahren gewachsen – zum anderen liege der Erfolg aber auch immer am Einsatz der jeweiligen Betreuungslehrer. „Da findet gerade ein Umbruch statt“, sagt Kahle. Altgediente Lehrer, die den Regionalwettbewerb groß gemacht hätten, seien ausgeschieden. „Da müssen erst Neue reinwachsen.“ Aber Kahle ist zuversichtlich, dass das klappt.

06. Dezember 2016

HAZ vom 2.12.2016: Kalender hilft seit 15 Jahren

Kalender Josephinum 2017 TitelHildesheim. Den Lions Club Hildesheim-Marienburg und das Gymnasium Josephinum verbindet seit 15 Jahren ein Kalenderprojekt. Dieses hat bereits mehr als 25 000 Euro Spenden in die Kasse gebracht. Das Geld kommt Kindern und Jugendlichen der Partnerschule des Josephinums im indischen Kilachery und den lokalen Projekten der Jugendhilfe des Lions Clubs zugute.
Der neue Kalender heißt „Lichtblicke“. Der Name, so Benno Haunhorst, Schulleiter des Bischöflichen Gymnasiums, und Werner B. Wilmes, Präsident des Lions Clubs Hildesheim-Marienburg, sei ein denkbar schöner und passender Titel für einen Kunstkalender. Ohne Licht sei alles dunkel, man könne keine Farben und Formen erkennen. Deshalb, so ergänzte der Kunstlehrer des Josephinums, Peter Franke, hätten sich die Schüler seiner Klassen daran gemacht, den diesjährigen Kunstkalender bunt und vielfältig zu gestalten.
Schulleitung und Lions Club erinnerten in einer kleinen Feierstunde daran, dass die Zusammenarbeit nunmehr 15 Jahre andauere. In dieser Zeit hätten rund 1000 Schüler daran gearbeitet, jedes Jahr einen neuen Kalender im Kunstunterricht zu erschaffen und ihn dann gemeinsam mit dem Lions Club zu verkaufen. r/cha