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Das Bischöfliche Gymnasium Josephinum

Domhof 7 - 31134 Hildesheim - Tel: 05121-1795-0 - Mail: buero@gymnasium-josephinum.de

1200 Jahre Schule am Dom

15. Oktober 2018

HAZ vom 10.10.2018: Die gesammelten Werke des Vogelpastors

Ewald Bürigs Beiträge zur Ornithologie gibt es jetzt als Buch

Von Christian Wolters

Hildesheim. Rechtzeitig zum 93. Geburtstag des Hildesheimer „Vogelpastors“ Ewald Bürig sind jetzt die Beiträge des Pfarrers zur Ornithologie des Hildesheimer Landes im Verlag Gebrüder Gerstenberg erschienen:
Das Buch beinhaltet Aufsätze aus mehr als vier Jahrzehnten, allesamt erschienen im Hildesheimer Kalender, eine Pirsch quer durch die Brutreviere der Region, vom Eisvogel bis zur Wachtel.
Und alle Texte haben eines gemein: Sie sind Dokumente der Fachkenntnis des Autors – und seiner grenzenlosen Begeisterung für die heimische Vogelwelt.
                       Vogelpastor   Vogelpastor Eisvogel
      Der Autor auf der Pirsch  - und ein von ihm fotographierter Eisvogel ...

„Fischreihers Abschiedsmelodie“ ist etwa Bürigs erster Aufsatz aus dem Herbst 1975 überschrieben, und der damals 50-jährige Autor spricht sein Publikum direkt an: „Hast du, lieber Leser, eigentlich schon einmal einen richtigen Graureiher auf freier Wildbahn zu Gesicht bekommen? Wenn ja, herzlichen Glückwunsch“ – aber lange werde es die „stolzen, schönen Vögel“ nicht mehr geben. Immerhin, dieser Pessimismus war nicht angebracht, der Reiher ist noch da – und Bürigs Texte, kraftstrotzend in ihrer Sprache und faktenreich dazu. So klärt der Ornithologe etwa auf, wie sich die Rufe von Bunt-, Mittel und Kleinspecht unterscheiden: „Kikkik-kik“ ruft Buntspecht, sanft und leiser „Güg-gig-güg“ der Mittelspecht, und ganz hell „Kik-kik-kik“ der Kleinste. Bürig selbst kann die Vogelstimmen perfekt imitieren.

Sein Enthusiasmus kommt nicht von ungefähr. Am Josephinum war er Schüler des legendären Paul Feindt, mit ihm gehörte er 1953 zu den 37 Gründungsmitgliedern des Ornithologischen Vereins zu Hildesheim – und natürlich taucht auch Feind in einem der Aufsätze auf.

Info: Ewald Bürig, Beiträge zur Ornithologie des Hildesheimer Landes. Gesammelte Aufsätze im Hildesheimer Kalender 1976-2018, 192 Seiten, fast 200 Abb., ISBN 978-3-8067-8836-5, gebunden 19,95 Euro

20. September 2018

Kirchenzeitung vom 23.09.2018: Medienschränke in jedem Raum

Hildesheim. Beamer, Bluray-Player, Dokumentenka­mera und Laptop: Seit inzwischen mehr als einem Jahr ist jeder Klassenraum des Josephinums mit diesen neuen Medien ausgestattet.
„Eine sinnvolle und notwendige Investition", ist sich das Kollegium einig. „Insbesondere beim Vergleich der Hausaufga­ben ist es gut, dass diese mithilfe der Kamera über den Beamer an die Wand projiziert werden können und nicht mehr auf Folie kopiert werden müssen", fasst Lehrerin Angela Schakowske zusammen.
Sebastian Renzewitz
17. September 2018

Kirchenzeitung vom 16.09.2018: Wieviel Zukunft braucht der Mensch?

ReligionslehrertagHildesheim (ed). Mit der Frage nach der Zukunft des Menschen beschäf­tigten sich Lehrkräfte aus dem ganzen Bistum beim Tag der Religionslehre­rinnen und -lehrer, der in den Räumen des Bischöflichen Gymnasiums Josephinum am Domhof stattfand.

Gast des Studientages war Bi­schof Dr. Heiner Wilmer. Er begegnete den Teil­nehmern als Kollege, hat er doch selbst viele Jahre als Lehrer und Schulleiter gearbeitet. Im Gespräch mit Moderator Daniel Schneider appellierte er an seine Kolleginnen und Kollegen, immer menschlich zu bleiben.

Für den Religionsunter­richt wünscht er sich: „Glaubensinhalte vermit­teln, Glauben erfahrbar machen, den Glauben vollziehen. Rausgehen und beim Pilgern oder im Kloster Kirche selbst emotional erleben und Erfahrungen sammeln, das ist unschlagbar."

07. September 2018

HAZ vom 6.09.2018: Ein Josephiner im Kanzleramt - Angela Merkel und Astronaut Gerst gratulieren

von RENATE KLINK

Kobert und Kanzlerin

Blick in die Raumstation: Angela Merkel spricht bei einer Live-Schalte zur ISS mit dem Kommandanten Alesander Gerst.
Er ist seit 90 Tagen an Bord. Der Josephiner Dennis Kobert bekommt zum Abschied der Veranstaltung einen
Händedruck von der Kanzlerin.               
Fotos: Bundespresseamt/Jugend forscht


Hildesheim/Berlin. Sein Griff zu den Sternen hat dem 18-jährigen Hildesheimer schon eine Menge an Auszeichnungen und Aufmerksamkeit eingebracht. Himmelskörper sind das Spezialgebiet von Dennis Kobert. Als diesjähriger Preisträger beim Bundeswettbewerb „Jugend forscht“ kommt für ihn nun auch noch ein Besuch bei Kanzlerin Angela Merkel dazu. Zusammen mit weiteren 60 Nachwuchsforschern aus ganz Deutschland ist er am Donnerstag in Berlin geehrt worden.

„Ich habe sie vorher noch nie live gesehen“, sagt der Hildesheimer am Donnerstag in einem Telefonat kurz nach der Veranstaltung. Er räumt ein, vor dem Empfang im Bundeskanzleramt schon ein bisschen aufgeregt gewesen zu sein. „Ist ja schon etwas besonderes.“ Seinen Eindruck von der Regierungschefin schildert der 18-Jährige als sehr positiv. „Sie wirkt ungezwungen, offen und lustig.“ Ihre Rede habe die promovierte Physikerin so eingeleitet: „Der wichtigste Satz eines Wissenschaftlers heißt nicht heureka – altgriechisch: ich habe es gefunden. Sondern: Da ist doch etwas komisch...“ Das hat ihm gefallen.

Live-Schalte zur Raumstation

Besonders gespannt war der Hildesheimer dann auf ein Highlight direkt nach der Preisverleihung: eine Liveschaltung zur internationalen Raumstation ISS. Eine seltene Gelegenheit für die versammelten Jungforscher, direkt mit dem deutschen ISS-Kommandanten Alexander Gerst sprechen zu können. Er ist seit 90 Tagen an Bord der Raumstation und hat nach eigenen Aussagen schon eine Menge an Experimenten ausführen können. Nun nimmt er sich eine gute Viertelstunde Zeit, um Fragen zu beantworten – so lange bis die ISS wieder hinter der Erde verschwunden ist, dann gibt es nämlich auch keine Funkverbindung nach Berlin mehr.

In einem blauen Weltraumanzug und mit schwerelosen Bewegungen erscheint der Astronaut auf der Bildfläche. Alle Preisträger hatten vorher eine Frage einreichen dürfen, sechs wurden ausgewählt. „Meine ist leider nicht dabei gewesen“, bedauert Dennis Kobert etwas. Er hätte den All-Experten gern zu seiner Einschätzung befragt, ob es wieder ein Wettrennen im Weltraum geben werde? Also die Frage, wer als Erster auf dem Mars landen könnte? „Gerade wenn China sich künftig noch stärker im Weltraum engagiert“, erläutert der Hildesheimer sein Interesse.

Sternhaufen sind sein Thema

Der 18-Jährige hat sich in seiner prämierten Forschungsarbeit mit der Dynamik eines offenen Sternhaufens beschäftigt. Das muss man sich so vorstellen: Jeder Himmelskörper beeinflusst alle anderen in seiner Umgebung. Doch wenn 1000 Sterne aufeinander reagieren, steigt die Zahl der Möglichkeiten schnell ins Milliardenfache. Um Struktur in die Sache zu bekommen, programmierte Kobert bis zu 20 Computer, die gleichzeitig die Veränderungen am Firmament berechneten. Das habe viel Zeit gebraucht. Ganz nebenbei hat er noch sein Abi am Gymnasium Josephinum mit einem Schnitt von 1,9 bestanden. Im Oktober beginnt er in Karlsruhe ein Informatikstudium.

Wenn er will, kann er sogar noch ein letztes Mal an dem Wettbewerb „Jugend forscht“ teilnehmen – Erstsemester dürfen das noch. Dennis Kobert überlegt noch. Eigentlich hat er sogar schon eine Idee, mit wem er ein neues Projekt starten könnte. Doch mehr möchte er dazu noch nicht verraten.