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Das Bischöfliche Gymnasium Josephinum

Domhof 7 - 31134 Hildesheim - Tel: 05121-1795-0 - Mail: buero@gymnasium-josephinum.de

1200 Jahre Schule am Dom

18. März 2019

HAZ vom 16.03.2019: Ein Engel für die Kulturhauptstadt

Projekt Bernwardstr Gehler HAZ

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Frederike Klewin, Maximilian Lemke und Tanja Witt bei der Arbeit in der Metallwerkstatt.

FOTO: ANDREAS KREICHELT

 

Josephiner „Auf der Suche nach dem Unsichtbaren“ / Skulptur wird am Dienstag eingeweiht

Hildesheim. Heiße Funken fliegen durch die Luft, als Maximilian Lemke mit dem Schweißbrenner die schwere Metallplatte in Form bringt. Zusammen mit neun Schülern des Josephinums arbeitet er in der Metallwerkstatt der HAWK an einer Skulptur, die durch eine intensive Auseinandersetzung mit der Bernwardstür inspiriert ist. „Auf der Suche nach dem Unsichtbaren“ heißt das Projekt mit künstlerischem Schwerpunkt, das von Kunstlehrerin Angelika Gehler und Sprachlehrerin Dorothea Michel am Gymnasium Josephinum ins Leben gerufen wurde.
Das Projekt richtet sich an alle 9. Klassen am Josephinum – die Teilnahme ist freiwillig. Initiatorin Angelika Gehler erläutert: „Die Arbeit teilt sich in zwei Phasen auf. In der ersten haben wir recherchiert und analysiert.“ In der Domschule haben sich die Schülerinnen und Schüler mit dem aufwändigen Herstellungsverfahren der Bernwardstür beschäftigt, mit den Bedeutungen der Tafeln, den kulturhistorischen Hintergründen und der theologischen Deutung.
Die weitere Forschung zu diesen Themen fand in der Dombibliothek statt, im Internet, durch Umfragen sowie durch Gespräche mit Fachleuten, die als Gastreferentinnen und Gastreferenten eingeladen wurden. Einer von ihnen war Walter Moroder, den die Schülerinnen und Schüler bei seiner Ausstellung „Hinter den Dingen“ im Dommuseum zu einem Künstlergespräch trafen. Es waren dann vor allem die Frauengestalten aus Holz, die mit ihrer rätselhaften Orientierung sowie Moroders Umsetzungsvorschlägen wichtige Denkanstöße lieferten.
Jetzt waren die Schülerinnen und Schüler vorbereitet auf den zweiten Teil – den Bau eines eigenen Kunstwerks. Die Bernwardstür wird lebendig, indem eine lebensgroße Figur aus einer Tafel heraustritt und sich unter die Menschen mischt. Weil diese Figur aus einem ähnlichen Material wie die Bernwardstür bestehen soll, nahm Gehler Kontakt zur Fakultät Gestaltung der HAWK in Hildesheim auf. Durch frühere Projekte kannte sie Dekan Prof. Dr. Henrik Oehlmann, der nach einem Telefonat sofort den Kontakt zu Cord Theinert vermittelte, dem Leiter der HAWK-Metallwerkstatt.
Theinert brachte den Schülern die notwendigen Grundfertigkeiten der Metallverarbeitung bei, zum Beispiel das Schweißen, Bohren und Flexen. Am Ende soll die Skulptur ein offenes Buch darstellen, aus dem ein Engel heraustritt, der als Botschafter, stellvertretend für die Bewerbung Hildesheims zur Kulturhauptstadt Europas 2025, auf Reise geht.
Das Kunstwerk soll auch Partizipation ermöglichen. Wie? Auf der Rückseite treten Flügel heraus. An dieser Stelle kann man sich so positionieren, dass es aussieht, als hätte man Flügel. So fotografiert kann jeder zum Botschafter werden. Europäisch ist auch der zweisprachige Ansatz des Projekts: Die Ergebnisse der theoretischen und praktischen Arbeit werden unter Anleitung von Sprachlehrerin Dorothea Michel in englischer Sprache so aufbereitet, dass eine Projektpräsentation sowohl digital als auch beim Treffen mit Schulen anderer europäischer Städte in Form von Kurzreferaten erfolgen kann. ran

Info Die Skulptur wird am Dienstag, 19. März, um 12 Uhr im Gymnasium Josephinum der Öffentlichkeit vorgestellt.

05. März 2019

HAZ vom 5.03.2019: Josephinum-Schüler bleiben die Nummer eins

Volleyball. Beim Schulturnier für Mixed-Mannschaften der 8. bis 10. Klassen hat sich wie bereits in den vergangenen Jahren das Team vom Gymnasium Josephinum durchgesetzt. Zehn Schulen aus der Stadt und dem Landkreis Hildesheim kämpften um den Wanderpokal. Der Zweitplatzierte Gymnasium Himmelsthür und das Andreanum waren den Josephinern auf den Fersen. Organisiert hatte den Wettbewerb Norbert Opitz, Schulsportwart der Volleyball-Region Hildesheim. Die Platzierungen: 1. Josephinum, 2. Gymnasium Himmelsthür, 3. Andreanum, 4. Realschule Himmelsthür, 5. Geschwister-Scholl-Schule, 6. Scharnhorstgymnasium, 7. Molitoris-Schule Harsum, 8. Renataschule, 9. Waldorfschule, 10. Oberschule Bockenem. pen

 Volleyball Mixed HP HAZ
Das Team Josephinum siegte mit (von links) Mika Herbst, Fynn Kempe, Laura Dernedde, Jonas Alvermann, Mika Opitz, Janine Wollny, Kim Jolie Kollmann, Johanna Falkenstein und Hermann Strüber. Foto: privat
26. Februar 2019

HAZ vom 25.02.2019: Josephinum Hildesheim dominiert die Meisterschaft

von ULRICH HEMPEN

HAZ EVI 2019   1     HAZ EVI 2019   2
Start des Staffelrennens bei den Jungen: Auch hier wird das Josephinum
gewinnen. / Fotos: Ulrich Hempen (3)
  Die Mädchen des Josephinums gewinnen mit
28 Sekunden Vorsprung ihr Staffelrennen.

 
Hildesheim - „Wollen Sie Ohrenstöpsel haben?“, fragt Chiyo Deppe aus dem Organisationsteam von Eintracht Hildesheim jeden Besucher, der an diesem Vormittag ins Wasserparadies kommt. Der größte Krach steht nämlich noch bevor: Traditionell wird es während der Schulmeisterschaft im Schwimmen (für fünfte und sechste Klassen) bei den abschließenden Staffel-Wettkämpfen am lautesten.

Die acht stärksten Mädchen und Jungen einer Schule bilden jeweils eine Staffel. Die Schulen treten dann gegeneinander an. Erst gehen die Mädchenteams ins Wasser, anschließend die der Jungs. Alle anderen Schüler, die vorher in den Einzelwettbewerben mit dabei gewesen sind, feuern ihr Team an. Da schlägt der Dezibel-Pegel aus.

Die Sportlehrer schreien gegen den Lärm an, damit ihre Anweisungen nicht verpuffen – offenbar haben Pädagogen Stimmbänder aus Stahl. Jeder andere Erwachsene wäre hier nach zwei Stunden heiser, Lehrer nicht.

Sieg auf ganzer Linie

Das Gymnasium Josephinum feiert in den Staffeln einen Doppelsieg. Lehrer Heiko Wilcke freut es – musste er doch im vergangenen Jahr während der Schulmeisterschaft eine Schlappe wegstecken, als eine seiner Staffeln wegen eines Frühstarts disqualifiziert worden war. „Wir haben richtig gute Schwimmer in unseren fünften und sechsten Klassen“, lobt Josephinum-Lehrer Wilcke.

Auch die drei Mannschaftswertungen kann das Josephinum für sich entscheiden – hier werden die Punkte der Schwimmer aus allen Einzelwettkämpfen addiert (siehe Ergebnisse). Fünf Siege, mehr geht nicht: Das Josephinum gewinnt diesmal auf ganzer Linie.

HAZ EVI 2019   3Jens-Uwe Deppe, Hauptorganisator der Meisterschaften und Abteilungsleiter Schwimmen bei Eintracht, ist zufrieden mit der Veranstaltung. „So viele Anmeldungen hatten wir schon lange nicht mehr.“ 380 Kinder sind dabei, die insgesamt 950 Mal an den Start gehen.

Besonders schwimm-wütig sind das Gymnasium Himmelsthür und die Michelsenschule. Sie verbuchen die meisten Starts, obwohl sie jeweils „nur“ 36 Schwimmer geschickt haben. „Von denen macht jedes Kind gleich drei Starts – nicht schlecht“, findet Jens-Uwe Deppe. Kurzfristig abgesagt hat das Andreanum. „Wegen der Masernwelle“, so Jens-Uwe Deppe (diese Zeitung berichtete). „Ansonsten sind alle anderen zwölf Hildesheimer Schulen gekommen, die fünfte und sechste Klassen haben.“

Ein Erfolg. Insbesondere, weil deutschlandweit die Schwimm-Leistungen der Kinder seit langem abnehmen. Auch die Zahl der Nichtschwimmer wächst. Mehr als 500 Menschen sind im vergangenen Sommer ertrunken.


Die Ergebnisse (jeweils die besten drei Schulen)

Mannschafswertung weiblich: 1. Josephinum (6126 Punkte), 2. Albert-Magnus-Realschule (4686), 3. Robert-Bosch-Gesamtschule (4480).
Mannschaftswertung männlich: 1. Josephinum (5186), 2. Gymnasium Himmelsthür (2885), 3. Scharnhorstgymnasium (2462).
Mannschaftswertung gesamt: 1. Josephinum (11 312), 2. Albertus-Magnus-Realschule (6552), 3. Robert-Bosch-Gesamtschule (6402).

Mädchen-Staffel: 1. Josephinum (5:20,75 Minuten), 2. Robert-Bosch-Gesamtschule (5:48,45), 3. Albertus-Magnus-Realschule (5:55,63).
Jungen-Staffel: 1. Josephinum (4:39,99), 2. Gymnasium Himmelsthür (6:10,78), 3. Marienschule (6:27,87).

31. Januar 2019

HAZ vom 31.01.2019: Schon am Josephinum liebte er die Biologie

Prof. Dr. Frank Ordon wird Präsident des Julius-Kühn-Instituts

Von Marita Zimmerhof

Prof. Dr. Frank Ordon  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Prof. Dr. Frank Ordon (rechts) erhält in Berlin von Staatssekretär Dr. Hermann Onko Aeikens seine Ernennungsurkunde zum Präsidenten des Julius-Kühn-Instituts.
Foto: Julius-Kühn-Institut


Hildesheim / Berlin. Der gebürtige Hildesheimer Prof. Dr. Frank Ordon ist zum neuen Präsidenten des Julius-Kühn-Instituts (JKI) ernannt worden. In Berlin überreichte ihm Dr. Hermann Onko Aeikens, Staatssekretär des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft, die Ernennungsurkunde. Ordon war bislang JKI-Vizepräsident.

Das Julius-Kühn-Institut mit Hauptsitz in Quedlinburg ist das Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen, es beschäftigt 1200 Mitarbeiter in 17 Fachinstituten an zehn Standorten und ist damit die größte zum Landwirtschaftsministerium gehörende Bundesforschungseinrichtung. Es berät die Politik und forscht selbst in den Bereichen Pflanzenbau, Züchtung, Pflanzen-, Bienen- und Vorratsschutz sowie Pflanzengesundheit.

International bekannt wurde Ordon vor allem durch seine Forschung zu genetischen Grundlagen und der züchterischen Nutzung von Kulturpflanzen, die gegen Krankheitserreger oder Trockenheit besonders widerstandsfähig sind. Seit Gründung des Instituts im Jahr 2008 leitete der Agrarwissenschaftler das dortige Fachinstitut für Resistenzforschung und Stresstoleranz. Schon in der Bundesanstalt für Züchtungsforschung, die 2008 Teil des JKI wurde, war er seit 2002 Leiter des Instituts für Epidemiologie und Stresstoleranz. Gerade der extrem trockene Sommer im vergangenen Jahr hat noch einmal deutlich gemacht, wie aktuell und wichtig seine bisherigen Forschungen sind.

Ordon gilt als wissenschaftlich sehr gut vernetzt, ist in zahlreichen Gremien und Organisationen tätig. So repräsentiert er Deutschland im Research Committee der Wheat Initiative, einer internationalen Forschungsinitiative zur Verbesserung des Brotgetreides Weizen. Zudem ist er Mitglied in internationalen und nationalen wissenschaftlichen Beiräten, ist Mitglied im Redaktionsbeirat internationaler Zeitschriften oder deren Herausgeber.

Geboren wurde Ordon am 17. Mai 1963 in Hildesheim. Er wuchs in Bad Salzdetfurth auf und besuchte in Hildesheim das Josephinum. Schon damals war im Biologie-Leistungskurs sein Interesse für Pflanzen riesig; nach dem Abitur 1982 ging er nach Gießen, studierte wegen der größeren Praxisnähe aber Agrarwissenschaften mit Fachrichtung Umweltsicherung. In Gießen promovierte und habilitierte er sich auch. Seit 2004 lebt er mit seiner Frau und seinen beiden Töchtern in Goslar, zu Hildesheim hat er aber immer noch viele private und familiäre Kontakte.

Als Schwerpunkte seiner künftigen Arbeit als Präsident am JKI sieht er die Anpassung von Kulturpflanzen an den Klimawandel, den Erhalt und die Förderung der Biodiversität, die Verbesserung der Resistenz von Kulturpflanzen gegen Krankheiten. Aber auch die Digitalisierung der Landwirtschaft sowie die Begleitung der Ackerbaustrategie der Bundesregierung, die im März 2019 erscheint, liegen ihm am Herzen.

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